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Vatikanische Museen

Die wohl wichtigsten Museen Roms verteilen sich im Vatikan auf eine Fläche von rund 42.000 qm. Für eine Besichtigung sollte man also genug Zeit mitbringen und vielleicht schon einmal vorab Informationen sammeln, um eine Auswahl zu treffen. Höhepunkte sind ganz klar das Museo Pio-Clementino mit antiken Skulpturen des Vatikans, die Stanze di Raffaello und die Cappella Sistina (Sixtinische Kapelle) mit Michelangelos berühmten Decken- und Wandfresken. Die Vatikanischen Museen nehmen einen großen Teil der Vatikanischen Paläste an der Viale Vaticano ein und gehören zu der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Alles begann mit Papst Julius II. im Jahre 1506, als er sich dazu entschloss, den Idealen der Renaissance folgend, alte Kunstwerke zu sammeln. Dazu kamen dann im Laufe der Zeit nicht nur Geschenke für den Papst aus allen Ecken der christlichen Welt, sondern auch Werke, die extra für den Vatikanischen Palast geschaffen wurden, wie zum Beispiel die berühmten Wand- und Deckenmalereien der Sixtinischen Kapelle.

Stanze di Raffaello - Stanzen des Raffael

Werke des berühmten Malers der bereits im Alter von 37 Jahren starb, gibt es nicht allzu viele, deshalb gehören die von ihm bzw. nach seinen Entwürfen ausgemalten Stanzen (Zimmer) zu den wertvollsten künstlerischen Ensembles der Apenninenhalbinsel. Papst Julius II. erteilte dem Maler im Jahre 1508 den Auftrag zur Ausschmückung der Räume. Nach Raffaellos Tod wurde das Werk von seinen Schülern fertig gestellt. Die Fresken befinden sich in den ehemaligen Gemächern und der Bibliothek des Papstes. Dargestellt sind der Triumph der Theologie, der Philosophie, der Dichtung und des Rechts. Klassische, religiöse, philosophische und künstlerische Themen verbinden sich in diesen Gemälden zu komplizierten allegorischen Kompositionen.

Cappella Sistina - Sixtinische Kapelle

Das berühmteste Gebäude der Vatikanischen Museen ist wohl Ziel aller Besucher, sodass es kaum möglich ist, die berühmte Arbeit des Universalgenies Michelangelo mit Muße zu bewundern. Sixtus IV. ließ die Kapelle zwischen 1474 und 1438 als seine Hauskapelle erbauen. Noch heute finden hier die Papstwahlen statt. Das bekannteste Werk ist das 200 qm große „Jüngste Gericht“ an der Altarwand. Die Darstellung des Weltendes erregte Jahrhunderte lang die Gemüter und sollte des Öfteren übermalt werden. Doch bis auf einige Ansätze (Übermalungen nackter Stellen) wurde glücklicherweise nichts verändert. Die Deckenfresken haben die Entstehung der Welt zum Thema. Besonders berühmt die „Erschaffung Adams“ . Gott streckt seinen Arm aus, um den schon vollendeten Leib Adams zu beseelen.

Fotos Vatikanischer Museen

Vatikanische Museen